Hallencasting- Turnier in Pisek

von pk (Kommentare: 0)

Hallenturnier in Pisek Tschechien

„Jitka fährt zu einem Hallenturnier nach Pisek in Tschechien und kann 4 Caster mitnehmen!“ So lautete die Whats app Nachricht Mitte Februar. Es dauerte nicht lange dann war klar, Paula Martini, Robin Jäger, Yannick Jund und Niklas Möst waren mit an Bord.

Am 24.02. gegen 17.00 Uhr ging die Fahrt an den ca. 550 km entfernten Veranstaltungsort los. Wir rechneten mit einer Fahrtdauer von ungefähr 6 Stunden, sodass eine Ankunft gegen 23.00 Uhr geplant war. Das Verkehrsaufkommen am Freitag Abend machte uns allerdings ein Strich durch unsere Rechnung. Erst gegen 01.30 Uhr kamen wir in unserer kleinen Pension an. Ob uns um diese Zeit noch jemand reinlassen würde? Es dauerte ein Weile bis jemand auf unseren Anruf hin aufschloss, sodass wir schlussendlich erst gegen halb 3 einschlafen konnten.
4 Stunden später hieß es: Aufstehen und erst mal ohne Frühstück in die Halle zum Einwerfen.

Dann ging es los. Das große Starterfeld wurde von den Veranstaltern mittels Hightech-Ausstattung gemanagt. Kaum war eine Runde beendet, konnte man die Ergebnisse bereits auf einem großen Monitor lesen. Trotz der langen Fahrt in den Knochen und großer Müdigkeit gaben alle ihr Bestes.

Nach der Siegerehrung und einer kurzen Pause in unserer Pension, konnten wir mit einheimischer Unterstützung von Alena Markova Pisek erkunden. Wir besuchten die steinerne Brücke, eine der ältesten Brücken in Mitteleuropa. Von dort aus gings durch das historische Zentrum zum Restaurant U Reineru, wo schon der brave Soldat Schwejk seinerzeit ein Bier getrunken hat.

Zurück in unserer Pension fielen wir erschöpft in unsere Betten, um am nächsten Morgen ausgeruht und gestärkt unseren Heimweg mit einem Abstecher nach Prag anzutreten.
Dort angekommen konnten wir bei schönstem Sonnenschein viele Sehenswürdigkeiten in der goldenen Stadt bewundern. Unter anderem das Prager Rathaus mit astronomischer Uhr (Orloj), die Karlsbrücke, die Statue vom heiligen Wenzel und Schausteller und Künstler in der Altstadt.
Nach einem Rieseneis gings wieder mit der U-Bahn zurück zum Auto und weiter Richtung Heimat. Gegen 23.30 Uhr hatte uns unsere Eltern wieder.

 

Das war eine anstrengende, aber erlebnisreiche Fahrt. Wir hatten alle großen Spaß und danken vor allem Jitka, die uns sicher durch diese kleine Reise geführt hat.

Paula Martini

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